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Hochfeiler - der Höchste in den Zillertalern
 

Nachdem wir auf unserer letzter Zillertal-Tour in der AV-Karte entdeckt haben, dass der Weg auf den höchsten Zillertaler-Alpen-Gipfel nahezu eisfrei ist, war es unser Wunsch, nun auch auf den Hochfeiler (3.510m) zu gehen.

Aber schon die Zufahrt ist abenteuerlich. Im Führer steht harmlos "bis zur 3. Kehre der Pfitscher-Joch-Straße fahren und dort parken"

Was so einfach klingt entpuppt sich als unbefestigte Straße (ehemalige Militärstraße?) mit unberechenbarem Gegenverkehr, nämlich sturen Rindviechern, die nicht einen Meter die Straße frei machen und diese als Erweiterung ihrer Weideflächen nutzen.

In 1720 m parkten wir dann und gingen in gemütlichen 3 Stunden die 1000 Höhenmeter zur Hochfeilerhütte.

Am Wegesrand tummelten sich Murmeltiere, auch sie genossen offensichtlich die herbstlichen Sonnenstrahlen.

Auf Empfehlung des freundlichen Hüttenwirtes der Hochfeilerhütte starteten wir noch um 14 Uhr zum Gipfelsturm und standen nach weitern 2 Stunden auf dem Hochfeiler.

Wie gut der Vorschlag des Hüttenwirtes war konnten wir erst am nächsten Tag feststellen. Wir standen nur zu fünft auf dem Gipfel, während sich am nächsten Morgen ganze Hundertschaften auf den Weg zum Gipfel machten.

Wir durfen aber einen wunderbaren Nachmittag mit einem traumhaften Fernblick genießen. Und weil wir die Zillertaler Berge von unseren zahlreichen Segelflügen gut aus der Luft kennen, konnten wir jetzt von der Erde aus die reichgegliederten Felsformationen sehen.

Und am Abend auf der Hütte schmiedeten wir schon weitere Berg-Pläne. Mal sehen, wie lange der tolle Herbst 2004 noch anhält.