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The Top Of Germany - Die Zugspitze
 

2002 haben wir schon einmal die Zugspitze besucht. Weit und breit lag kein Schnee, aber wir wollten zum Skifahren und so gondelten wir umweltfreundlich mit der Deutschen Bahn und der Bayerischen Zugspitzbahn auf's Platt zum Wedeln.

Aber wie es sich für echte Bergsteiger gehört, wollten wir auch zu Fuß den höchsten Berg Deutschlands erklimmen.

Hammersbach, vier Uhr morgens: Grausames Geräusch um diese Zeit, doch die Vorfreude auf 2.200 Höhenmeter Anstieg ließ uns dann doch noch aus dem Bett in unserm Bully kriechen.

Noch in der Dunkelheit stiegen wir zur Höllentalklamm-Eingangshütte (1.045 m) auf. Die Höllentalklamm wirkte in der Dämmerung noch eindrucksvoller.

Nach 1 3/4 Std. Gehzeit erreichten wir die Höllentalangerhütte (1.381 m). Gemeinsam mit vielen Bergsteigern, die die Nacht auf der Hütte verbrachten, wanderten wir zur Klammernreihe der "Leiter" und weiter zur Plattenquerung des "Bretts".

Über die "Grünen Buckel" und Moränenschutt führte der Weg zum Höllentalferner.

Mit Hilfe von Steigeisen und Teleskopstecken war die Gletscherüberquerung problemlos.

Und auch die Randkluft zum letzten Klettersteigstück konnte ohne Schwierigkeiten überschritten werden.

Danach folgten zwei Stunden Klettersteig vom Feinsten. Und immer war der (verbaute) Zugspitzgipfel im Blick.

Sieben Stunden nach unserem Aufbruch in Hammersbach standen wir auf dem höchsten Gipfel Deutschlands - und kamen uns vor wie auf dem Stachus in München zur Mittagszeit!

Und weil uns 24 Euro pro Person für die Talfahrt mit der Seilbahn einfach zu teuer sind, traten wir den langen Abstieg durch das Reintal zurück nach Garmisch-Partenkirchen mit Übernachtung auf der Knorrhütte an.