| Jenacup
2010 |
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| ...die
offizielle Wettbewerbshomepage |
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Sonntag, 30.
Mai - Heimfahrt
Nach fast zwei
Wochen hieß es Abschied nehmen von Jena. Leider hat es in
der Nacht wieder zum Regnen begonnen, so dass Packen und Zeltabbau
nicht besonders viel Spaß gemacht haben.
Na ja, und dann
hat sich das mit unserem Vorzelt von selbst erledigt: ein kurzes
"Ratsch" und der Riss zog sich über die gesamte Breite.
Nach acht Jahren Einsatz auf diversen Flugplätzen, Trainingslagern
und Wettbewerben endete das Zelt im Container:
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| Wertungstage |
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Samstag,
29. Mai - 4. Wertungstag und Siegerehrung
Welche segelfliegerischen
Erwartungen wurden in diesen Samstag gelegt!? - Na ja, wir konnten
halbwegs Fliegen, aber eine Heldentat war's nicht - und die endete
20 km vor dem Platz auf dem Acker
Um 22 Uhr fand
dann die Siegerehrung statt. In der Clubklasse hat der 4. Wertungstag
noch einmal die gesamte Wertung durcheinander gewürfelt. Für
manch' Teilnehmer war's der "verflixte" letzte Wertungstag.... |
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Freitag,
28. Mai
Heute wurde
bereits zum 10-Uhr-Briefing neutralisiert. Also stand wieder Bildung
auf dem Programm. Zuerst besichtigten wir das Optische Museum in
Jena. So wirklich sehenswert war es leider nicht, dabei wäre
die Geschichte von Carl Zeiss und dem gleichnamigen Unternehmen
sicherlich interessanter.
Weiter ging
die Fahrt in die Landeshauptstadt von Thüringen - Erfurt. Und
diese Stadt sollte uns nicht enttäuschen. Mit Gespühr
fü die historische Bausubstanz wurde die Altstadt restauriert.
Kurze Regenschauer
haben wir in den Geschäften jeweils abgewartet und zum Kaffee
konnten wir sogar im Straßencafe sitzen. |
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Donnerstag,
27. Mai
Auf der Wasserkuppe
spricht man bei diesem Wetter von "Knofe"..... Und dennoch
gab's beim Briefung sogar Aufgaben für beide Klassen. Startaufbau
sollte erst ab 13 Uhr erfolgen und Startbereitschaft um 15 Uhr.
Aber das Segelfliegen bei 8/8 Bewölkung in Platzhöhe muss
wohl erst noch erfunden werden.
Um 11.50 Uhr
wurden dann doch noch Neutralisiert. |
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Mittwoch,
26. Mai
Einen Versuch
war's wert, aber bei vollständig bedecktem Himmel und ruhiger
Luft, wurde dann nur die Gleitzahl der als Wetterflieger gestarteten
ASW 19 erflogen - Neutralisiert.
Wir nutzen den
Nachmittag um in Jena in einem spacigen Waschsalon-Cafè die
Wäsche zu waschen und bei Kaffee und Kuchen die Zeit zu vertreiben
- während es draußen zu Regnen begann.
In der Goethe-Galerie
haben wir dann bei der Ausstellung der World Press Photos noch einige
weitere Wettbewerbsteams getroffen. |
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Dienstag,
25. Mai - 3. Wertungstag
Für die
Clubklasse stand eine AAT mit den Wendegebieten Günterode und
Meiningen auf dem Aufgabenzettel. Dies bedeutete, dass wir erst
mal gut 100 km mit rund 30 km/h Gegenwind zu kämpfen hatten.
Vor den Starts besuchte
uns noch eine elegante Italienerin - und bei so viel schönen
Formen werden auch Segelflieger schwach (aber leise war sie nicht
wirklich......)
Und nachdem
keine Wolkenstraße uns das Leben erleichterte, war nach ca.
80 km in Obermehler abermals Schluss - gemeinsam zu Sechst! So war
das Warten auf die Rückholer nicht so langweilig.
  
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Montag,
24. Mai
Neutralisiert!
- Da haben wir einfach auf Bildung und Kultur gewechselt und Weimar
und die KZ-Gedenkstätte Buchenwald besucht.
  
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Sonntag,
23. Mai - 2. Wertungstag
AAT mit Wendegebieten
um Saalfeld und Ruhla. Den besten Bart gab's nach dem Ausklinken
- das war's dann......
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Samstag,
22. Mai - 1. Wertungstag!
Wie ungewohnt - Sonnenschein
am Morgen und Nebel im Tal
Diesmal haben wir vor
dem Frühstück aufgebaut und die Flieger ins Grid gebracht.
Als Tagesaufgabe gab's die Wenden Selb und Suhl.
  
Nach der langen Wetterzwangspause
war das Fliegen glatt ungewohnt. Und eine Stunde Linkskreise strengen
ziemlich an (aber der Schleppbetrieb dauerte so quälend lange).
Welch' Wohltat war der erste Rechtskreis, wo ich doch gerne beide
Richtungen abwechselnd bevorzuge! Ein paar Fehler um Selb und zur
falschen Zeit am falschen Ort, aber um Helmbrechts war's dann schaurig
und am Flugplatz Ottengrüner Heide war der Flug zu Ende.
So hab' ich den Bayerischen
Landestrainer Klaus Triebel dann kennenlernen dürfen und einen
netten - bis dato unbekannten Flugplatz.

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| Freitag,
21. Mai - 1. Wertungstag?
Bedeckt - so war der
Himmel am Morgen. Die Info der Wettbewerbsleitung lautete auch Startaufbau
nach dem Briefing. Für die Clubklasse gab es 142 km (Aufgabe
A) bzw. 120 km (Aufgabe B). Startbereitschaft war für 13 Uhr
angesagt. Aber wir hatten denoch genügend Zeit alles vozubereiten
und die 1D ins Grid zu bringen - und damit waren wir zu gestern
bereits einen deutlichen Schritt weiter. Die Wilgas standen bereit
und um 15 Uhr ging's sogar für die Standardklasse los - erstmal!?
  
Die zehn, die geschleppt
wurden kämpften um jeden Zentimenter Steigen. O-Ton: "Swen,
wie lange willst du uns hier noch Kreisen sehen?!" Nach der
ersten Landung eines Absaufers und dem Anflug des Zweiten kam die
Neutralisation für beide Klassen. Und rund 30 Minuten später
herrschte strahlender Sonnenschein! (Aber nur für ca. eine
Stunde.) Flott war die 1D wieder im Anhänger und dann gab's
ein kleines Sonnenbad, denn ein wenig Farbe im Gesicht wirkt dann
wenigstens für die Daheimgebliegenen wie Urlaub. Außerdem
war ja noch die gestige Zeitung da.....
Am Abend haben wir dann
die Grillsaison eröffnet und den Wein des wilden Ostens (Saale-Unstrut)
verköstigt. |
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| Donnerstag,
20. Mai - 1. Wertungstag?

Kurz und schmerzlos:
Neutralisiert! Bei aufliegender Bewölkung bedurfte es hierzu
auch keiner großen hellseherischen Fertigkeit. Gegen Mittag
kam dann auch Axel an - das 1D-Team war nun vollständig. Und
was macht der Segelflieger wenn er nicht fliegen kann? Richtig!
er geht in den Baumarkt! Drei Paar Gummistiefel für das 1D-
und 4S-Team und Rasengitter für den verschlammten Eingang ins
Vorzelt. Und wie gut, dass wir eine Heizung haben! |
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| Anfahrt
und Trainingstage
War das beste
Wetter bei der Fahrt nach Jena? Bei teilweise schönsten Sonnenschein
und herrlichen Cumulaten fuhr ich am Montag im VW-Bus über
die A9 nach Thüringen. In Jena-Schöngleina wurden gerade
die Segelflugzeuge abgerüstet. Gemeinsam mit dem 4S-Team Mirja
und Björn (wir kamen natürlich zur gleichen Zeit an -
wie es sich für ein lang-eingespieltes Team gehört, obwohl
aus Oberbayern und dem Sauerland angereist) war schnell ein geeigneter
(? - siehe oben) Platz fürs Camp ausgesucht und die Aufbauarbeit
erledigt.
Am Dienstag
konnten wir dann das Wettbewerbsteam davon überzeugen, dass
das Wiegen doch gleich erfolgen sollte - in Anbetracht der Wettervorhersage
für den Mittwoch.
Den Mittwoch
verbrachten wir - bei strömendem Regen - in Jena, zwischen
Shopping Center und Altstadt. Die Stadt wäre wohl schön
- wenn das Wetter doch nur besser wäre. Am Abend gab's dann
das Eröffnungs- und Sicherheitsbriefing - verbunden bereits
mit der Info, für morgen den Startaufbau bis nach dem 10-Uhr-Briefing
zu warten... |