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Pfingsten 2004 in Unterwössen

Der Pfingstsamstag war leider nicht vom Wetterglück geprägt. Petrus mag in diesem Jahr zwar Segelflieger sein (die letzte April-Woche und die Woche vor Pfingsten beweisen dies), aber Arbeitnehmer ist er jedenfalls nicht. Während wir also in Büro und Werkstatt unser Tagewerk vollbringen müssen, dürfen Rentner und Studenten Fliegen was das Zeug hält.

Unsere Hoffnung liegt dann immer auf den Wochenenden. Und immerhin am Pfinstsonntag wurden auch wir Arbeitnehmer mit mehr als 500-OLC-km belohnt.

Auf dem ersten Schenkel nach Osten bis zum Flugplatz Trieben hatten wir noch mit relativ tiefer Basis (bis 2.500 m MSL) zu kämpfen.

Dann wechselten wir aber auf die Alpenhauptkammseite, die eine sehr gute Optik bat. In regelmäßigen Abständen standen wunderbare Cumulanten, die eine schnellere Schnittgeschwindigkeit versprachen.

 

Und tatsächlich - die Basis stieg auf rund 3.300 m MSL und die Bärte waren durch Wolken gut markiert und die Steigwerte verbesserten sich auf bis zu 4 m/s. Das war dann Streckensegelflug pur. Der Flug über den Sölk-Pass weckte Erinnerungen an eine herrliche Motorrad-Tour, der Blick auf den Flugplatz Mauterndorf an wunderbare Tage im Lungau.

Am Kitzsteinhorn war dann wieder kurbeln angesagt. Die Cumulus-Bewölkung hat sich tief auf die Alpensüdseite zurückgezogen und die Bart-Suche im Blauen war doch anstrengender. Der "Pinzgauer-Spaziergang" führte uns noch bis ins Zillertal, wo wir am Kreuzjoch wendeten.

Zurück zur Schmittenhöhe über Zell am See und ein entspannter Endanflug bis über die Herreninsel im Chiemsee beendete einen erlebnisreichen Streckensegelflug.

So muss Segelfliegen sein...............!