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Segelflugurlaub im S(ch)auerland

Deutschland im Sommer 2005 - es regnet, der Herbst hat Einzug gehalten. Und dennoch wollen wir dem Wetter trotzen und holten die DG 600 aus Unterwössen um mit ihr eine Woche Segelfliegen im Sauerland zu verbringen bei unseren Freunden des LSV Sauerland gemeinsam mit weitern Hexen (= Segelfliegerinnen) aus NRW und Rheinland-Pfalz.

Und nachdem wir die 600 km Fahrt auf der Autobahn problemlos geschafft hatten, saßen wir nach Abhängen des Hängers am Flugplatz Werdohl-Küntrop fest. Rückwährtsgang und starke Helfer lösten das Problem - denn der "Allrad"- Opel verweigerte den 4-weel-Antrieb.

Was anschließend kam - zum bayerischen Abend - war Regen. Abermals öffneten sich die himmlischen Schleußen.

Aber wir wollen nicht nur über's Wetter klagen, denn immerhin waren uns anschließend Montag, Dienstag und Mittwoch kleine Flüge gegönnt, so dass wir uns ein Bild von den Segelflugbedingungen des Sauerlandes und der angrenzenden Regionen machen konnten.

Und bei den schlechten Wetterbedingungen befassten wir uns intensiver mit Meteorologie und sprachen fachmännisch von Trogachsen, wellenden Fronten und beurteilten profimäßig Temps.

Dafür waren wir auch Zeugen wunderbarer Wolkenformationen am abendlichen sauerländischen Himmel!

Was machen Segelflieger, die nicht fliegen können - sie schauen sich Außenlandefelder und Flugplätze an. Uns so besichtigten wir Sundern und Attendorn-Finnentrop.

Zum Abschluss bekamen wir bei den Fallschirmspringern des LSV Sauerland noch eine Einführung ins Fallschirmspringen und Gelegenheit im Gurtzeug eines Fallschirms zu hängen - auf den Fotos sind Axel und Mirja zu sehen.

Wir danken den Organisatoren Mirja und Björn und "Kugel" - dem Küchenchef - sowie dem LSV Sauerland für eine tolle Woche - denn dass das Wetter nicht mitgespielt hat, dafür ist bekanntlich Petrus verantwortlich.